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Historisches Sudhaus am Schillerplatz eröffnet

ORIGINAL NÜRNBERGER ROTBIER

ORIGINAL NÜRNBERGER ROTBIER

Das erste Rotbier aus dem historischen Sudhaus.
Das erste Rotbier aus dem historischen Sudhaus. vl: Fred Höfler (Tucher Brauerei), Gunther Butz (Tucher Brauerei) und Wirtschaftsreferent Dr. Michel Fraas (Stadt Nürnberg).

Nürnberg, 23. April 2018. Am „Tag des Bieres“ hat die Traditionsbrauerei Tucher gute Gründe zum Feiern: Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist das historische Sudhaus am Schillerplatz nun offiziell eröffnet. Damit kehrt Tucher nicht nur zu ihren Wurzeln im Nürnberger Norden zurück. Aus dem denkmalgeschützten Klinkerbau kommt jetzt auch eine alte, neue Spezialität: das Original Nürnberger Rotbier.
Wenn künftig das neue Tucher Elektromobil leise und klimafreundlich durch die Kaiserstadt flitzt, hat es eine besondere Fracht an Bord: Bierfässer aus echtem Eichenholz. Am Schillerplatz frisch befüllt mit fünf, 20 oder 30 Litern Original Nürnberger Rotbier. „Für die Nürnberger Gastronomie“, so Tucher Geschäftsführer Fred Höfler „Und nur dort fließt das Obergärige naturtrüb fassfrisch ins Glas, wie schon vor Jahrhunderten.“

Fünf Jahre Entwicklungsarbeit

Als mit dem Rotbier das erste Qualitätsbier Deutschlands aus Nürnberg kam – übrigens lange vor dem Erlass des Reinheitsgebots am 23. April 1516 –, hatte Lorenz Adalbert Enzinger den Bierfilter noch nicht erfunden. Naturtrübe Biere waren damals die Regel, auch beim Rotbier. Um an diese Tradition anzuknüpfen und die richtige Rezeptur für das berühmte Nürnberger Stadtbier zu finden, haben die Tucher Brauer keinen Aufwand gescheut. „Fünf Jahre lang haben wir die Archive durchstöbert, Probesude gebraut, diese in Holzfässern gelagert, verkostet und erst dann entschieden: Das ist sie, die richtige Rezeptur für unser Original Nürnberger Rotbier“, erinnert sich Tucher Geschäftsführer Gunther Butz.

Gläserne Gärkapelle

Tucher braut wieder am Schillerplatz in Nürnberg.
Tucher braut wieder am Schillerplatz in Nürnberg.
Nürnberg, 23. April 2018. Am „Tag des Bieres“ hat die Traditionsbrauerei Tucher gute Gründe zum Feiern: Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist das historische Sudhaus am Schillerplatz nun offiziell eröffnet. Damit kehrt Tucher nicht nur zu ihren Wurzeln im Nürnberger Norden zurück. Aus dem denkmalgeschützten Klinkerbau kommt jetzt auch eine alte, neue Spezialität: das Original Nürnberger Rotbier.
Wenn künftig das neue Tucher Elektromobil leise und klimafreundlich durch die Kaiserstadt flitzt, hat es eine besondere Fracht an Bord: Bierfässer aus echtem Eichenholz. Am Schillerplatz frisch befüllt mit fünf, 20 oder 30 Litern Original Nürnberger Rotbier. „Für die Nürnberger Gastronomie“, so Tucher Geschäftsführer Fred Höfler „Und nur dort fließt das Obergärige naturtrüb fassfrisch ins Glas, wie schon vor Jahrhunderten.“

Mit dem historischen Sudhaus am Schillerplatz hat die Tucher Rarität eine Heimat gefunden. Denn hier, im kühlen Gär- und Lagerkeller, reift es in Ruhe heran. Über eine Wendeltreppe geht es hinab in die Herzkammer des denkmalgeschützten Ziegelbaus, vorbei an der mit romanischen Fenstern ausgebildeten Gärkapelle. Gut vier Dutzend alte Eichenholzfässer türmen sich an der Kellerwand auf, jedes von ihnen mit einem Fassungsvermögen von 220 Litern. „Befüllt in der Starkbierausprägung, wegen der langen Lagerzeit“, wie der Braumeister Rudolf Distler betont. Auf Bestellung wird das Original Nürnberger Rotbier per Hand über eine kleine Fassanlage als Vollbier abgefüllt, veredelt mit einem kräftigen Schuss Starkbier aus dem Holzfass.  Jedesmal wenn ein Faß Rotbier angestochen wird ertönt dazu die Handglocke wie in früheren Zeiten.

Bierkiste mit echter Holzstruktur

Im regionalen Handel kommt die Spezialität ebenfalls naturtrüb in Euroflaschen: Zur Abfüllung wird es vom Schillerplatz an die Tucherstraße gefahren. Von dort wird das Original Nürnberger Rotbier in Kisten ausgeliefert – und die sind ebenfalls etwas ganz Besonderes: Mit ihrer echten Holzstruktur zeigen sie schon auf den ersten Blick, dass hier handwerklich Gebrautes drin steckt.
Besucher willkommen
Seit heute ist das im Jahr 1899 erbaute Sudhaus auch wieder für Besucher zugänglich – nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache unter Tel. 0911 / 37 67 78 93;

Infos unter:   www.am-alten-sudhaus.de    Mail:   info@am-alten-sudhaus.de.

Für Gruppen bis zu 25 Personen macht Tucher eine Führung möglich. Rund 90 Minuten dauert die Besichtigung, eine kleine Bierprobe* und Breze zum Abschluss eingeschlossen. Kosten p.P. 9,- Euro.

Hier sind die Bilder vom Anstich.

 



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